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Brille Fielmann, machen Sie es genau so!

Ges­tern lief er wie­der. Einer die­ser genia­len Wer­be­spots von Fiel­mann (Bril­le: Fiel­mann), von dem wir uns alle etwas abschau­en kön­nen.

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Warum ist dieser Werbespot so genial?


Ganz ein­fach, weil kei­ne ande­re Wer­be­form so über­zeu­gend wirkt, wie ori­gi­na­le Kun­den­mei­nun­gen. Die­se dann auch noch in beweg­te Bil­der zu über­set­zen, das hat schon was. Die Spots wir­ken abso­lut glaub­wür­dig und, was noch bes­ser ist, kön­nen mit einem sehr klei­nen Bud­get erstellt wer­den. Es han­delt sich regel­mä­ßig um Außen­sze­nen bei guten Wet­ter- und LIcht­ver­hält­nis­sen. Ein teu­res Stu­dio ist nicht not­wen­dig. Eine klei­ne Han­dy­cam, eine gute Ton­aus­stat­tung, viel mehr ist nicht erfor­der­lich.

Es geht ja bei die­sen Spots nicht dar­um, eine hol­ly­woodrei­fe Pro­duk­ti­on abzu­lie­fern. Viel­mehr geht es um Glaub­wür­dig­keit und Ver­trau­en. Der Kun­de gewinnt den Ein­druck “die geben nicht viel Geld für Wer­bung aus, son­dern ste­cken das Geld lie­ber in die Qua­li­tät der ange­bo­te­nen Bril­len”.

Das ist ein Meis­ter­stück an Wer­bung und der Begriff “Bril­le? Fiel­mann” ist schon ein­ge­gan­gen in den all­ge­mei­nen Sprach­schatz der Deut­schen. So ähn­lich wie Tem­po für Papier­ta­schen­tü­cher steht und Coca Cola für brau­ne Brau­se, so steht Fiel­mann für preis­wer­te Bril­len.

Was können wir daraus lernen?

Nun als ers­tes die hohe Effek­ti­vi­tät von ech­ten Kun­den­mei­nun­gen bei der Neu­wer­bung von Kun­den. Die “Dar­rei­chungs­form” Video per­fek­tio­niert die­se Effek­ti­vi­tät noch.

Als zwei­tes ler­nen wir dar­aus, dass es bei wei­tem nicht so kom­pli­ziert ist, von den eige­nen zufrie­de­nen Kun­den ein State­ment zu bekom­men und die­ses in Form eines Vide­os zu nut­zen. Es geht nicht dar­um, einen Spiel­film zu dre­hen, oder jede Haut­un­rein­heit der Dar­stel­ler opti­mal zu mas­kie­ren. Es geht um Authen­ti­zi­tät. Es muss echt wir­ken, und da es echt ist, wirkt es auch so.

Das können Sie auch

Pro­bie­ren Sie es doch ein­fach mal selbst aus. Stel­len Sie sich eine klei­ne Video­aus­rüs­tung zusam­men und besu­chen Sie ein Dut­zend Ihrer bes­ten Kun­den. Brin­gen Sie ein klei­nes Geschenk mit und bit­ten Sie um ein kur­zes State­ment, wel­ches Sie dann auf­neh­men. Stel­len Sie die Kame­ra am bes­ten auf ein Sta­tiv und las­sen Sie sie ein­fach lau­fen. Schnei­den kommt spä­ter.

Eine sehr güns­ti­ge Mög­lich­keit, den Ton per­fekt auf­zu­neh­men, bie­tet übri­gens ein moder­nes digi­ta­les Dik­tier­ge­rät, wie z.B. das Sony ICDTX50 4GB.

Zusätz­lich brau­chen Sie ein klei­nes Kra­wat­ten­mi­kro­fon, wel­ches für wenig Geld über­all zu bekom­men ist. Am Dik­tier­ge­rät stel­len Sie die Auf­nah­me­qua­li­tät auf die höchs­te Stu­fe. Das Gerät, klei­ner als eine Ziga­ret­ten­schach­tel, ste­cken Sie dem “Dar­stel­ler” ein­fach in die Hemd­ta­sche und las­sen es lau­fen. Schnitt erfolgt eben­falls spä­ter. Damit Ton und Bild hin­ter­her per­fekt über­ein­an­der gelegt wer­den kön­nen, brau­chen Sie zu Anfang ein lau­tes Geräusch. Klat­schen Sie ein­fach recht laut in die Hän­de. Wenn sie es ein wenig pro­fes­sio­nel­ler mögen, besor­gen Sie sich eine Film­klap­pe.

Pro­ben Sie das gan­ze vor­her mit Freun­den, Arbeits­kol­le­gen oder der eige­nen Fami­lie, wenn Sie nicht direkt ins kal­te Was­ser sprin­gen wol­len. Ein wenig Übung scha­det nicht und dann wer­den Sie auch wesent­lich ruhi­ger und gelas­se­ner an Ihre Kun­den her­an­tre­ten kön­nen.

Abschließend noch folgendes:

Sie benö­ti­gen von den Per­so­nen, die Sie fil­men, eine Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung. Set­zen Sie daher ein­fach ein kur­zes Schrift­stück auf mit etwa fol­gen­dem Inhalt: “Ich, Peter Mus­ter­mann, bin damit ein­ver­stan­den, dass Frau / Herr [IHR NAME] das heu­te erstell­te Video für eige­ne Wer­be­zwe­cke nut­zen kann/darf”. Ein Mus­ter für eine sol­che Erklä­rung und wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf dem Video­por­tal der Uni Müns­ter. Es wür­de auch eine münd­li­che Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung aus­rei­chen, aber dann haben Sie im Fall des Fal­les kei­nen Beweis in den Hän­den. Bes­ser daher schrift­lich.

Und ganz zum Schluss noch die­ses: Machen Sie bit­te nicht den Feh­ler und glau­ben Sie, das es Ihren Kun­den unan­ge­nehm sein könn­te, von Ihnen auf die­se Wei­se ange­spro­chen zu wer­den, oder das die­se grund­sätz­lich etwas dage­gen hät­ten, eine Mei­nung über Sie zu äußern. Ganz im Gegen­teil. Ich habe immer wie­der fest­ge­stellt, dass die Leu­te teil­wei­se ganz heiß dar­auf sind, ihre Mei­nung kund­tun zu kön­nen. Nicht alle natür­lich, aber die meis­ten. Kein Kun­de wird Ihnen des­we­gen böse sein.

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