Die vier goldenen Regeln

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Die vier goldenen Regeln der Keywordrecherche — Teil 2

Im ers­ten Teil die­ser Arti­kel­se­rie hat­ten wir gemein­sam fest­ge­stellt, dass die Rele­vanz der Key­wor­ds im hohen Maße ent­schei­dend ist für den Erfolg eines Inter­net­pro­jek­tes. Wenn Sie nicht die wirk­lich rele­van­ten Key­wor­ds in Ihre Web­site inte­grie­ren, wer­den Ihre Besu­cher sagen, “das ist nicht das, wonach ich gesucht habe”, und direkt weiterklicken.

Das zweite Merkmal eines Gold-Nugget-Keywords lautet: Traffic

In jeder Nische, gibt es vie­le ver­schie­de­ne Key­word-Phra­sen und jede Phra­se hat einen bestimm­ten Wert, basie­rend auf der Anzahl der Leu­te, die danach suchen

Es gibt Key­wor­ds die erzeu­gen hohen Traf­fic und es gibt Key­wor­ds, die erzeu­gen nur gerin­gen oder gar kei­nen Traffic.

Wenn Sie also wäh­rend des Pro­zes­ses der Key­wor­dre­cher­che fest­stel­len, dass nach einem Key­word, wel­ches Sie aus­ge­sucht haben, kaum gesucht wird, dann sind Sie schlicht und ein­fach auf dem fal­schen Damp­fer. Strei­chen Sie die­ses Key­word umge­hend aus Ihrer Liste.

Ein Bei­spiel, Hundtraining:

Google Suche

Goog­le Traf­fic­schät­zung für “wie trai­nie­re ich mei­nen Hund”

Nun ein ande­res Keyword:

Google Suche

Goog­le Traf­fic­schät­zung für den Such­be­griff “Hun­de­trai­ning”

Sie sehen den Unter­schied selbst. Nach dem ers­ten Key­word wird rund 50 mal gesucht, nach dem zwei­ten Key­word fast 10.000 mal. Um rich­tig Traf­fic zu erzeu­gen, soll­te man also das Key­word “hun­de­trai­ning” auf jeden Fall berück­sich­ti­gen. Ohne die­ses Key­word wird kein aus­rei­chen­der Traf­fic generiert.

Aller­dings hinkt der Ver­gleich etwas, denn der ers­te Such­be­griff besteht aus meh­re­ren Wör­tern, der zwei­te dage­gen nur aus einem ein­zi­gen Wort. Natür­lich erzeu­gen Such­phra­sen, die nur aus einem Wort bestehen, immer mehr Traf­fic als ein­zel­ne Suchbegriffe.

Da der ein­zel­ne Begriff in der Regel all­ge­mei­ner gefasst ist und daher weni­ger Kauf­be­reit­schaft son­dern eher Infor­ma­ti­ons­be­darf signa­li­siert, kann man auch eine gemisch­te Stra­te­gie anwenden.

Mit dem all­ge­mei­nen Key­word zieht man rich­tig Traf­fic auf die Haupt­sei­te. Unter­sei­ten davon wer­den auf spe­zi­el­le­re Such­phra­sen hin opti­miert, also hier im Bei­spiel “wie erzie­he ich mei­nen hund”, “wie trai­nie­re ich mei­nen hund” etc.

Man spricht dann von dem soge­nann­ten “Long­tail”. Der besagt schlicht und ein­fach, dass Klein­vieh auch Mist macht, oft­mals sogar mehr als das Groß­vieh. Auf die Key­wor­dre­cher­che über­tra­gen bedeu­tet das, dass vie­le Such­phra­sen, nach denen nur wenig gesucht wird, in der Sum­me genau­so­viel oder sogar mehr Traf­fic erzeu­gen kön­nen, als sehr pro­mi­nen­te Such­be­grif­fe, nach denen sehr häu­fig gesucht wird.

Die Long­tail-Stra­te­gie hat natür­lich noch einen ande­ren Vor­teil. Für Long­tail-Such­phra­sen gibt es erheb­lich weni­ger Kon­kur­renz, daher sind die Begrif­fe natür­lich deut­lich bil­li­ger zu buchen, bei­spiels­wei­se bei Goog­le Adwords.

Wel­che Stra­te­gie man fährt, ent­schei­dend in der Regel die Kos­ten­si­tua­ti­on. In die­sem Arti­kel über Feh­ler bei Manage­ment des Long Tail erfah­ren Sie die 5 häu­figs­ten Feh­ler, die man bei die­ser Stra­te­gie machen kann.

Fest­zu­hal­ten bleibt, dass Gold­nug­get-Key­wor­ds Traf­fic erzeu­gen müs­sen, ent­we­der auf die oder die ande­re Art. Key­wor­ds, nach denen nicht gesucht wird, sind schlicht und ein­fach irrele­vant. Mit ande­ren Wor­ten: Es wird nur das gekauft, wonach auch gesucht wird.

Teil 3 die­ser Arti­kel­se­rie erscheint in einer Woche.

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