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Fünf Tipps, um die eigene Buchführung zu meistern

Bildnachweis: © Franz Pfluegl - Fotolia

Fünf Tipps, um die eigene Buchführung zu meistern

Gast­ar­ti­kel von GAAP GmbH

Wer in Deutsch­land ein eige­nes Unter­neh­men grün­det, muss nicht nur die rich­ti­ge Idee und Tat­kraft haben, sei­ne Geschäfts­idee „an den Mann“ zu brin­gen, er muss auch for­ma­le Kennt­nis­se mit­brin­gen. Dazu gehö­ren unter ande­rem auch Kennt­nis­se über eine kor­rek­te Buch­füh­rung. Der (Jung-)Unternehmer kommt nicht drum her­um; ledig­lich GbRs mit einem Umsatz von weni­ger als 500.00 Euro und Nicht-Kauf­leu­te sowie Frei­be­ruf­ler sind von der Buch­füh­rungs­pflicht ent­bun­den. Jedoch ist eine pro­fes­sio­nel­le Buch­füh­rung auch für das eige­ne Unter­neh­men von Nut­zen: Nur mit einer ordent­li­chen Buch­füh­rung las­sen sich Ent­wick­lun­gen erken­nen, Ent­schei­dun­gen tref­fen und die finan­zi­el­le Lage des Unter­neh­mens erken­nen. Im Fol­gen­den wer­den 5 Tipps für eine fach­ge­rech­te Buch­füh­rung gege­ben.

1. Auch die Kosten der Gründung nachhalten.

Auch wäh­rend der Auf­bau­pha­se eines Unter­neh­mens ent­ste­hen Kos­ten. Die­se müs­sen unbe­dingt nach­voll­zieh­bar doku­men­tiert wer­den (Bele­ge sam­meln). Denn sie kön­nen bereits steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den.

2. Verantwortung und Zuständigkeit delegieren.

Neben dem Tages­ge­schäft lässt sich eine ordent­li­che Buch­füh­rung kaum rea­li­sie­ren. „Hier­für soll­te eine klar benann­te Per­son zustän­dig sein. Dies kann Jemand im eige­nen Unter­neh­men sein, jedoch las­sen sich auch Part­ner von Außen mit ins Boot holen, um sicher zu stel­len, dass die hohen Anfor­de­run­gen des Finanz­am­tes auch erfüllt wer­den“, erklärt Andre­as van Rie­sen, Steu­er­be­ra­ter und Exper­te für Buch­füh­rung der Ber­li­ner GAAP GmbH. Zu einer pro­fes­sio­nel­len Buch­füh­rung gehört Fach­wis­sen, und dies erfor­dert eben einen Fach­mann. Spe­zi­ell gilt es, die qua­li­ta­ti­ven und recht­li­chen Anfor­de­run­gen zu erfül­len. Dies spart nicht nur Zeit, son­dern auch ver­meid­ba­ren Ärger!

3. Einfache Buchführung, doppelte Buchführung?

Die ein­fa­che Buch­füh­rung ist eine simp­le Auf­lis­tung von Ein­nah­men und Aus­ga­ben in Lis­ten­form. Bei Ein­zel­un­ter­neh­men und Fre­e­lan­cern ist die­se Form zumeist die Gän­gi­ge. Die dop­pel­te Buch­füh­rung wird jedoch bei allen Unter­neh­men ver­langt, die im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen sind. Hier­bei muss jede Ein­nah­me als auch jede Aus­ga­be dop­pelt gebucht wer­den. Am Ende des Jah­res muss dar­über hin­aus auch ein soge­nann­ter Jah­res­ab­schluss erstellt wer­den.

4. Belege, Quittungen, Rechnungen sammeln!

Allein aus Grün­den der Steu­er­erspar­nis müs­sen alle Rech­nun­gen, Quit­tun­gen und Bele­ge gesam­melt wer­den, da die­se die Steu­er­last als Betriebs­aus­ga­ben sen­ken. Mit einer ordent­li­chen Buch­füh­rung kann dies pro­blem­los rea­li­siert wer­den.

5. Geeignete Software zur Buchführung einsetzen.

Es muss nicht gleich ein teu­res Pro­fi-Finanz­pro­gramm sein, das die­se Auf­ga­be erle­digt. Es gibt auf dem Markt auch güns­ti­ge Pro­gram­me, die die Grund­funk­tio­nen zur Ver­fü­gung stel­len, mit der ver­schie­de­ne Kon­ten ver­wal­tet wer­den oder auch vor­ge­fer­tig­te Stan­dard-For­mu­la­re aus­ge­druckt wer­den kön­nen.

Bei einer Unter­neh­mens­grün­dung tut sich jeder Grün­der selbst einen Gefal­len, wenn er sich inten­siv mit dem The­ma „Buch­füh­rung“ aus­ein­an­der setzt. Nicht nur die recht­li­chen Anfor­de­run­gen (Finanz­amt), son­dern auch die Eigen­kon­trol­le ste­hen hier­bei im Vor­der­grund. Nur mit einer ordent­li­chen Buch­füh­rung kann ein Über­blick über die eige­ne Finanz­la­ge gewahrt blei­ben, nur so kön­nen steu­er­li­che Vor­tei­le finanz­recht­lich ein­wand­frei genutzt wer­den.