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Mit einem Blog Geld verdienen – machbar oder Illusion?

Bildnachweis: © eyetronic - Fotolia

Mit einem Blog Geld verdienen — machbar oder Illusion?

Ein span­nen­des The­ma, denn vie­le träu­men wahr­schein­lich davon, mit einem Blog und dem Schrei­ben von Arti­keln Geld zu ver­die­nen. Und zwar so viel Geld, dass sich damit der eige­ne Lebens­un­ter­halt bestrei­ten lässt.

Die Vor­tei­le lie­gen klar auf der Hand. Von zuhau­se aus arbei­ten, kei­ne miss­güns­ti­gen Kol­le­gen mehr, kein ner­vi­ger Chef, kein Zit­tern vor betriebs­be­ding­ten Kün­di­gun­gen. Aber die Nach­tei­le auch. Kein fes­tes Ein­kom­men, kein bezahl­ter Urlaub, kein Weih­nachts­geld, kei­ne Absi­che­rung im Krank­heits­fall, um nur die wich­tigs­ten zu nen­nen.

Doch unter dem Strich scheint es für vie­le Men­schen trotz­dem attrak­ti­ver zu sein, selb­stän­dig zu arbei­ten, also selbst und stän­dig.

Kann eine selb­stän­di­ge Tätig­keit als Blog­ger Ein­nah­men gene­rie­ren, die es erlau­ben, den eige­nen Lebens­un­ter­halt damit zu bestrei­ten? Die­ser Fra­ge wol­len wir in die­sem Arti­kel nach­ge­hen.

Die Vor­bil­der stam­men aus den USA. Dort erwirt­schaf­ten man­che Blog­ger Sum­men, die uns hier in Euro­pa nur ungläu­big daste­hen und die Fra­ge stel­len las­sen, “wie machen die das?”

Und schon sind wir mit­ten­drin im The­ma.

Klar kann man auch in Deutsch­land mit blog­gen Geld ver­die­nen. Ich tue es gera­de, denn ich schrei­be die­sen Arti­kel im Auf­trag des E-Com­mer­ce Fach­ma­ga­zins Internethandel.de. Mein Ver­dienst liegt bei rund 15 Euro net­to. Nicht die Stun­de, für den gan­zen Arti­kel.

Ein Blick auf eine US-ame­ri­ka­ni­sche Sta­tis­tik zeigt, dass die Mas­se der Blog­ger mit ihrer Arbeit nicht mehr als Taschen­geld ver­die­nen.

Monatlicher Verdienst von BloggernErst bei den 17%, die bis zu 499$ ver­die­nen, kann man mei­nes Erach­tens von einem nen­nens­wer­ten Ver­dienst spre­chen, obwohl die­ser mit Sicher­heit nicht aus­reicht, den Lebens­un­ter­halt zu decken.

Für ledig­lich 9 von 100 scheint es tat­säch­lich mög­lich zu sein, den eige­nen Lebens­un­ter­halt mit Blog­ging zu bestrei­ten. Die rest­li­chen 4$ sind die abso­lu­ten Über­flie­ger, die mehr als 10 000 $ mit einem oder meh­re­ren Blogs ver­die­nen.

Eine ande­re Auf­stel­lung der Ver­diens­te von US-ame­ri­ka­ni­schen Blog­be­trei­bern fin­den Sie unter fol­gen­dem Link: 30 Blogs’s that make a lot of money online. Das sind aller­dings auch Blogs, die Besu­cher­zah­len nicht mehr in Tau­send son­dern in Mil­lio­nen zäh­len. Ist auch nach­voll­zieh­bar. In eng­li­scher Spra­che errei­chen Sie grund­sätz­lich sehr viel mehr Men­schen als in deut­scher Spra­che. Eine genaue Auf­stel­lung macht die­ses deut­lich. Soll­ten Sie also der eng­li­schen Spra­che in Wort und Schrift mäch­tig sein, könn­te ein eng­lisch­spra­chi­ger Blog mit inter­na­tio­na­ler Aus­rich­tung wesent­lich lukra­ti­ver sein, als ein deutsch­spra­chi­ges Pen­dant.

Recher­chiert man in der bun­des­deut­schen Blog­ger­sze­ne stößt man rela­tiv schnell auf die Sei­te http://www.selbstaendig-im-netz.de. Dort fin­det man unter ande­rem eine Moment­auf­nah­me von 14 geld­ver­die­nen­den deut­schen Blogs aus dem Sep­tem­ber 2013.

ptc-tests.de                = 1209,84 Euro
flocutus.de                 =  422,00 Euro
blog-ueber-fotografie.de    =  373,00 Euro
fineart-iphonecases.de      =  320,35 Euro
mein-geld-blog.de           =  243,12 Euro
termi.de                    =  200,00 Euro
bulaland.de                 =  128,74 Euro
trainyabrain-blog.com       =   99,77 Euro
bonsai-als-hobby.de         =   92,90 Euro
amberlight-label.blogspot.de    42,52 Euro
meine-finanz-tipps.de       =   31,22 Euro
hubert-testet.de            =   23,87 Euro
statistik-dresden.de        =   14,58 Euro
selbststaendigkeit-projekt.de    5,71 Euro

Eine genaue Auf­schlüs­se­lung der Zah­len fin­den Sie hier.

Die­se Zah­len ernüch­tern auf den ers­ten Blick. Selbst der Spit­zen­rei­ter muss mit rund 1.200 Euro schon einen rela­tiv beschei­de­nen Lebens­stan­dard füh­ren. Ab Posi­ti­on 7 spre­chen wir dann nur noch über ein bes­se­res Taschen­geld.

Die fol­gen­de Sta­tis­tik lie­fert eben­falls eine sehr ernüch­tern­de Aus­sa­ge:

Statistik: In welcher Größenordnung liegt Dein monatlicher Verdienst mit Bloggen? | Statista
Mehr Sta­tis­ti­ken fin­den Sie bei Sta­tis­ta

Doch ist da nicht mehr drin?

InternethandelUm die­se Fra­ge zu klä­ren, hat das E-Com­mer­ce Fach­ma­ga­zins Internethandel.de in sei­ner aktu­el­len Aus­ga­be einen umfang­rei­chen Fach­ar­ti­kel bereit­ge­stellt, der mit der Über­schrift “Geld ver­die­nen als Blog­ger” Die gehei­men Ein­nah­me­quel­len der Pro­fis” doch zumin­dest sehr neu­gie­rig macht.

Die Ver­dienst­quel­le, die die Kol­le­gen von Internethandel.de recher­chiert haben, war mir zwar bekannt, ich wuss­te aber nicht, dass die­se Quel­le auch von Blog­gern ange­zapft wer­den kann. Es geht dabei übri­gens nicht um den Ver­kauf von Wer­be­plät­zen, die Ein­bin­dung von Affi­liate­pro­duk­ten oder ande­re her­kömm­li­che Ver­dienst­mög­lich­kei­ten. Viel­mehr steckt eine voll­kom­men lega­le, über jeden Zwei­fel erha­be­ne Orga­ni­sa­ti­on dahin­ter, die allein im Jah­re 2009 mehr als 67 Mil­lio­nen Euro an deren Mit­glie­der aus­ge­schüt­tet hat.

Um sich von die­sem Geld­se­gen ein Stück abzu­schnei­den, ist aller­dings zunächst ein wenig büro­kra­ti­scher Auf­wand zu erbrin­gen. Doch im Prin­zip ist es rela­tiv leicht und die ein­zel­nen Schrit­te wer­den von Internethandel.de genau erklärt. Wenn Sie also regel­mä­ßig blog­gen und zukünf­tig eine ganz neue Ein­kom­mens­quel­le erschlie­ßen wol­len, dann emp­feh­le ich Ihnen: besor­gen Sie sich die aktu­el­le Aus­ga­be des Maga­zins und Sie kön­nen noch heu­te damit star­ten.

Über die­se bis­her noch kaum bekann­te Ver­dienst­mög­lich­keit hin­aus berich­tet das aktu­el­le Maga­zin auch über ins­ge­samt 8 wei­te­re Ein­nah­me­quel­len, die man sich als Blog­ger erschlie­ßen kann. Des wei­te­ren wer­den zahl­rei­che Tipps und Tricks genannt, die die Arbeit eines Blog­gers ein­fa­cher und effi­zi­en­ter machen kön­nen.

Wie in nahe­zu jeder Aus­ga­be bie­tet das Maga­zin nicht nur die­se sehr gut recher­chier­te Titel­sto­ry, son­dern lie­fert zusätz­lich wert­vol­le Bei­trä­ge zu ver­schie­de­nen E-Com­mer­ce-The­men. Außer­dem wird über aktu­el­le SEO-Trends 2014 berich­tet. Inter­net­un­ter­neh­mer erhal­ten für wenig Geld sehr vie­le prak­ti­sche Hin­wei­se und Tipps.

Fazit

Blog­gen ist ein Geschäfts­mo­dell aus den USA – und da funk­tio­niert es auch. Mit Funk­tio­nie­ren mei­ne ich, ein Ein­kom­men zu gene­rie­ren, mit dem man sei­nen Lebens­un­ter­halt dau­er­haft bestrei­ten kann, also nicht unter 1.500 Euro net­to. Von ame­ri­ka­ni­schen Ver­hält­nis­sen sind wir weit ent­fernt. Wenn Sie mit einem Blog ganz neu star­ten, wer­den Sie es erst ein­mal sehr schwer haben, auch nur 50 oder 100 regel­mä­ßi­ge Besu­cher am Tag zu ver­zeich­nen. In Goog­le fin­det man Sie nur auf den Sei­ten ab 10 auf­wärts.

Der Blog­ger­kol­le­ge Mar­kus Siek lässt jedoch ein wenig Hoff­nung auf­kei­men. Er ist über­zeugt davon, “dass die Blog­ging-Welt in Deutsch­land noch in den Kin­der­schu­hen steckt und ihre gro­ße Zeit noch vor sich hat. Wer des­halb jetzt mit einem eige­nen Blog ein­steigt, ist nicht viel zu spät, son­dern immer noch früh genug dran”. In sei­nem zwei­tei­li­gen Arti­kel, den Sie unter netz24.biz fin­den, kommt er zu die­sem posi­ti­ven Fazit und er gibt jedem Neu­ein­stei­ger auch gleich einen ulti­ma­ti­ven Rat, der über Erfolg oder Nicht­er­folg ent­schei­de. Schrei­ben Sie nicht über The­men, über die alle ande­ren auch schon schrei­ben. Suchen Sie sich eine klei­ne, aber fei­ne Nische, in der Sie viel­leicht nur weni­ge Mit­be­wer­ber haben, im Ide­al­fal­le sogar nie­man­den. Rich­ten Sie sich mit Ihrem Blog­the­ma nie­mals an die All­ge­mein­heit, son­dern an eine ganz spe­zi­el­le Ziel­grup­pe.

Ich sehe dass grund­sätz­lich auch so. Für Ihren mone­tä­ren Erfolg beim Betrei­ben eines Blog ist haupt­ver­ant­wort­lich die Anzahl der Blogs, die auch zu Ihrem The­ma schrei­ben. Gegen die müs­sen Sie sich durch­set­zen und das kann ver­dammt schwer sein. Jeder Blog­ger will natür­lich mit sei­nem Arti­kel auf die ers­te Sei­te bei Goog­le und dort auch über die ent­spre­chen­den Key­wor­ds gefun­den wer­den. Nur lei­der hat die­se ers­te Sei­te nicht mehr als 10 Plät­ze. Mer­ken Sie sich also: Je höher die Zahl der Mit­be­wer­ber, des­to schwie­ri­ger die Posi­tio­nie­rung bei Goog­le.

Lan­ge bevor Sie die ers­te Zei­le schrei­ben, soll­ten Sie sich also dar­über im kla­ren sein, “was will ich wem eigent­lich mit­tei­len”? Wenn Sie nicht wirk­lich etwas (Neu­es) mit­zu­tei­len haben, weil es vie­le ande­re schon tun, dann las­sen Sie es in Ihrem eige­nen Inter­es­se auch. Sie wür­den nur Ihre wert­vol­le Zeit ver­schwen­den, die Sie viel­leicht an ande­rer Stel­le sinn­vol­ler ein­set­zen könn­ten. Ich wür­de einen Blog wie die­sen heu­te auch nicht mehr begin­nen, weil es wirk­lich so vie­le ande­re gibt, die teil­wei­se erheb­lich bes­ser sind als ich. Doch vor rund 5 Jah­ren, als ich die­sen Blog gestar­tet habe, sah die Situa­ti­on ganz anders aus.

Raphael

Hal­lo Horst,

der Arti­kel ist sehr inter­es­sant und hat mir sehr gut gefal­len. Vie­le sehr inter­es­san­te Tipps die ich auf jeden Fall berück­sich­ti­gen und nut­zen wer­de.
Viel­leicht schrei­ben Sie wei­te­re Arti­kel zu dem The­ma? Ich wür­de Sie ger­ne wie­der lesen.

Vie­len Dank und wei­ter so!

Schö­ne Grü­ße

Raph

Ioannis Thomas

Hal­lo Horst, du hast schon recht. In Deutsch­land wird es noch eine Wei­le dau­ern bis man vom Blog­gen tat­säch­lich leben kann. Hier haben es US Blog­ger doch leich­ter, da sie mit ihrer Mut­ter­spra­che gleich einen viel grö­ße­ren Leser­kreis anspre­chen kön­nen.

Den­ke gera­de das The­ma Soci­al Net­works wird mei­ner Mei­nung nach immer noch etwas ver­nach­läs­sig im Ver­gleich zum Goog­le SEO Ran­king. Natür­lich bekommt man per Goog­le vie­le neue Leser. Ist bei mir genau­so. Die aus­dau­er­en­den und regel­mä­ßi­gen Leser kom­men aber eher über Face­book & Goog­le+. So ist es auf jeden Fall bei mir.

Schö­nen Gruß
Ioan­nis

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