Bleiben Sie am Ball!

Immer wenn hier etwas Neues berichtet wird, sind Sie einer der ersten, der davon erfährt. Selbstverständlich ist dieser Service für Sie kostenlos und verpflichtet Sie auch sonst zu garnichts. Wenn Sie den Service einmal nicht mehr nutzen möchten, können Sie sich ganz einfach abmelden.

Ein kleines Dankeschön!

Ich hasse SPAM genauso wie Sie. Ihre E-Mail-Adresse wird von mir niemals wissentlich an Dritte weiter gegeben. Darauf können Sie sich verlassen!

Pagespeed

Bildnachweis: © 3dman_eu - Pixabay

PageSpeed als wichtiges Kriterium von Google

Durch immer neue Rankingkriterien und wechselnde Gewichtungen der Faktoren versucht Google seinen Nutzern optimale Ergebnisse anzuzeigen. Diese Veränderungen können für Webseitenbetreiber entweder kleine Einbußen oder große Sprünge nach vorne bedeuten. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie den PageSpeed Ihrer Website erhöhen und daraus einen Vorteil für Ihr Ranking ziehen.

Warum spielt der PageSpeed eine Rolle?

In der Regel versuchen Menschen, lange Wartezeiten zu umgehen. Daher stellen sie sich im Supermarkt an der kürzesten Schlange an und werden ungeduldig, wenn sie bei Ärzten lange in einem Wartezimmer sitzen oder im Stau stehen. Das lässt sich ebenfalls auf die Online-Welt übertragen. Besucher Ihrer Website sind darauf aus, so schnell wie möglich die richtigen Informationen zu finden. Daher werden sie durch lange Ladezeiten abgeschreckt. Auch wenn es sich dabei nur um wenige Sekunden handelt, sobald der Nutzer aktiv merkt, dass er wartet, löst das negative Gefühle aus. Eine gute Ladezeit beträgt ungefähr 0,5 Sekunden bis zu einer ganzen Sekunde. Bis zu zwei Sekunden ist die Ladezeit noch in Ordnung.

Sollten Sie den PageSpeed Ihrer Website noch nicht kennen, messen Sie ihn mit dem Google Tool PageSpeed Insights.

Dadurch profitieren Sie von schnellen Ladezeiten

Haben Sie zum Beispiel einen Online-Shop und die Besucher warten relativ lange auf die Anzeige der einzelnen Artikel, ist das eher negativ. Achten Sie also darauf, dass die gesuchten Produkte so schnell wie möglich angezeigt werden, damit der Besucher sich wohlfühlt. Kommt er schnell voran und ist mit dem Aufbau des Shops zufrieden, so steigert dies ebenfalls seine Bereitschaft, etwas zu kaufen und wiederzukommen oder den Shop weiterzuempfehlen. Darüber hinaus wird die Anzahl Ihrer Besucher, also der potenziellen Einkäufer, immer höher, je besser Ihr Ranking ist.

Maßnahmen, um den PageSpeed zu optimieren

Im Folgenden werden einige der wichtigsten Faktoren zur Beeinflussung des PageSpeed genannt. Wenn Sie Ihre Website mithilfe von PageSpeed Insights testen, erhalten Sie direkt eine Auskunft darüber, ob an diesen Stellen noch Maßnahmen nötig sind und wenn ja, welche.

  1. Vermeiden Sie Render-Blocking
  2. Planen Sie, was die Besucher zuerst sehen
  3. Aktivieren Sie das Browser-Caching
  4. Optimieren Sie Ihre Bilder

Wenn Sie auf ein Suchergebnis von Google klicken, zum Beispiel www.render-blocking.de, lädt Ihr Browser zunächst alle Informationen von der Website, um sie Ihnen korrekt anzuzeigen. Damit die Browser die Ressourcen Ihrer Website so schnell wie möglich laden, betten Sie einige direkt in den Kopf der Website ein (Head). Achten Sie dabei darauf, primär die Ressourcen in den Head einzubinden, welche für die Darstellung des obersten Teils der Website da sind. Somit ist es dem Browser möglich, direkt den ersten Teil der Website anzuzeigen und Informationen über den Fuß erst im Nachhinein zu laden.

Durch die Aktivierung des Browser-Cachings wird es unnötig, alle einzelnen Ressourcen einer Website für jeden Aufruf erneut zu laden. Sie werden zwischengespeichert und sind somit bei einem erneuten Besuch Ihrer Website sofort verfügbar. Nach einem bestimmten Zeitraum, je nach Dateityp, werden die Informationen erneut abgerufen.

Bilder helfen dabei, eine Website interessant zu machen. Sie erregen Aufmerksamkeit und können die Betrachter fesseln. Jedoch beanspruchen sie relativ viel Speicherplatz und je größer die Bilder sind, umso länger ist die Ladezeit. Das ist für einen guten PageSpeed kontraproduktiv. Skalieren Sie die Bilder immer auf die benötigte Größe. Dadurch halten Sie die Ladezeit so gering wie möglich. Darüber hinaus hilft es, die Qualität der Bilder etwas herunterzusetzen. Das geht mit vielen Bildbearbeitungsprogrammen sehr einfach und der Unterschied ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Optimierungsmaßnahmen für Ihre Website und ihre Geschwindigkeit, wie zum Beispiel die Komprimierung von CSS und JavaScript. Dieser Artikel hat Ihnen hoffentlich einen ersten Einblick in die Welt des PageSpeed ermöglicht und Ihnen bei den ersten Schritten auf dem Weg zu einer schnellen Website geholfen.

[Gastartikel von Victoria Britscho]

  • 29. Januar 2016