Pagespeed

Bildnachweis: © 3dman_eu - Pixabay

PageSpeed als wichtiges Kriterium von Google

Durch immer neue Ran­king­kri­te­ri­en und wech­seln­de Gewich­tun­gen der Fak­to­ren ver­sucht Goog­le sei­nen Nut­zern opti­ma­le Ergeb­nis­se anzu­zei­gen. Die­se Ver­än­de­run­gen kön­nen für Web­sei­ten­be­trei­ber ent­we­der klei­ne Ein­bu­ßen oder gro­ße Sprün­ge nach vor­ne bedeu­ten. Im Fol­gen­den erfah­ren Sie, wie Sie den PageS­peed Ihrer Web­site erhö­hen und dar­aus einen Vor­teil für Ihr Ran­king ziehen.

Warum spielt der PageSpeed eine Rolle?

In der Regel ver­su­chen Men­schen, lan­ge War­te­zei­ten zu umge­hen. Daher stel­len sie sich im Super­markt an der kür­zes­ten Schlan­ge an und wer­den unge­dul­dig, wenn sie bei Ärz­ten lan­ge in einem War­te­zim­mer sit­zen oder im Stau ste­hen. Das lässt sich eben­falls auf die Online-Welt über­tra­gen. Besu­cher Ihrer Web­site sind dar­auf aus, so schnell wie mög­lich die rich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zu fin­den. Daher wer­den sie durch lan­ge Lade­zei­ten abge­schreckt. Auch wenn es sich dabei nur um weni­ge Sekun­den han­delt, sobald der Nut­zer aktiv merkt, dass er war­tet, löst das nega­ti­ve Gefüh­le aus. Eine gute Lade­zeit beträgt unge­fähr 0,5 Sekun­den bis zu einer gan­zen Sekun­de. Bis zu zwei Sekun­den ist die Lade­zeit noch in Ordnung.

Soll­ten Sie den PageS­peed Ihrer Web­site noch nicht ken­nen, mes­sen Sie ihn mit dem Goog­le Tool PageS­peed Insights.

Dadurch profitieren Sie von schnellen Ladezeiten

Haben Sie zum Bei­spiel einen Online-Shop und die Besu­cher war­ten rela­tiv lan­ge auf die Anzei­ge der ein­zel­nen Arti­kel, ist das eher nega­tiv. Ach­ten Sie also dar­auf, dass die gesuch­ten Pro­duk­te so schnell wie mög­lich ange­zeigt wer­den, damit der Besu­cher sich wohl­fühlt. Kommt er schnell vor­an und ist mit dem Auf­bau des Shops zufrie­den, so stei­gert dies eben­falls sei­ne Bereit­schaft, etwas zu kau­fen und wie­der­zu­kom­men oder den Shop wei­ter­zu­emp­feh­len. Dar­über hin­aus wird die Anzahl Ihrer Besu­cher, also der poten­zi­el­len Ein­käu­fer, immer höher, je bes­ser Ihr Ran­king ist.

Maßnahmen, um den PageSpeed zu optimieren

Im Fol­gen­den wer­den eini­ge der wich­tigs­ten Fak­to­ren zur Beein­flus­sung des PageS­peed genannt. Wenn Sie Ihre Web­site mit­hil­fe von PageS­peed Insights tes­ten, erhal­ten Sie direkt eine Aus­kunft dar­über, ob an die­sen Stel­len noch Maß­nah­men nötig sind und wenn ja, wel­che.

  1. Ver­mei­den Sie Ren­der-Blocking
  2. Pla­nen Sie, was die Besu­cher zuerst sehen
  3. Akti­vie­ren Sie das Brow­ser-Caching
  4. Opti­mie­ren Sie Ihre Bil­der

Wenn Sie auf ein Such­ergeb­nis von Goog­le kli­cken, zum Bei­spiel www.render-blocking.de, lädt Ihr Brow­ser zunächst alle Infor­ma­tio­nen von der Web­site, um sie Ihnen kor­rekt anzu­zei­gen. Damit die Brow­ser die Res­sour­cen Ihrer Web­site so schnell wie mög­lich laden, bet­ten Sie eini­ge direkt in den Kopf der Web­site ein (Head). Ach­ten Sie dabei dar­auf, pri­mär die Res­sour­cen in den Head ein­zu­bin­den, wel­che für die Dar­stel­lung des obers­ten Teils der Web­site da sind. Somit ist es dem Brow­ser mög­lich, direkt den ers­ten Teil der Web­site anzu­zei­gen und Infor­ma­tio­nen über den Fuß erst im Nach­hin­ein zu laden.

Durch die Akti­vie­rung des Brow­ser-Cachings wird es unnö­tig, alle ein­zel­nen Res­sour­cen einer Web­site für jeden Auf­ruf erneut zu laden. Sie wer­den zwi­schen­ge­spei­chert und sind somit bei einem erneu­ten Besuch Ihrer Web­site sofort ver­füg­bar. Nach einem bestimm­ten Zeit­raum, je nach Datei­typ, wer­den die Infor­ma­tio­nen erneut abgerufen.

Bil­der hel­fen dabei, eine Web­site inter­es­sant zu machen. Sie erre­gen Auf­merk­sam­keit und kön­nen die Betrach­ter fes­seln. Jedoch bean­spru­chen sie rela­tiv viel Spei­cher­platz und je grö­ßer die Bil­der sind, umso län­ger ist die Lade­zeit. Das ist für einen guten PageS­peed kon­tra­pro­duk­tiv. Ska­lie­ren Sie die Bil­der immer auf die benö­tig­te Grö­ße. Dadurch hal­ten Sie die Lade­zeit so gering wie mög­lich. Dar­über hin­aus hilft es, die Qua­li­tät der Bil­der etwas her­un­ter­zu­set­zen. Das geht mit vie­len Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­men sehr ein­fach und der Unter­schied ist mit blo­ßem Auge nicht zu erkennen.

Natür­lich gibt es noch vie­le wei­te­re Opti­mie­rungs­maß­nah­men für Ihre Web­site und ihre Geschwin­dig­keit, wie zum Bei­spiel die Kom­pri­mie­rung von CSS und Java­Script. Die­ser Arti­kel hat Ihnen hof­fent­lich einen ers­ten Ein­blick in die Welt des PageS­peed ermög­licht und Ihnen bei den ers­ten Schrit­ten auf dem Weg zu einer schnel­len Web­site geholfen.

[Gast­ar­ti­kel von Vic­to­ria Britscho]

It’s only fair to share…Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someonePrint this page
Erfolgreich im und mit dem Internet