Soziale Medien - Pinterest

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So nutzen Sie Pinterest für Ihr Business

Pinterest-for-Business Im März 2013 hat­te Pin­te­rest rund 54 Mil­lio­nen Besu­cher, laut ComScore. Der Online­dienst Rich­Re­le­van­ce fand her­aus, dass die User von Pin­te­rest im Durch­schnitt zwei­mal so lan­ge auf der Web­site blei­ben wie User bei Face­book. Sepho­ra, ein inter­na­tio­na­ler Mega­s­to­re für Par­fum fand her­aus, dass deren Besu­cher, die auch bei Pin­te­rest Mit­glied sind, sogar 15-mal län­ger auf der Web­site von Sepho­ra ver­wei­len als die­je­ni­gen Besu­cher, die bei Face­book ange­mel­det sind.

Es sieht also sehr danach aus, als sei Pin­te­rest kei­ne kurz­fris­ti­ge Mode­er­schei­nung am Him­mel der Glo­bal Play­er, son­dern sich eta­bliert hat nach dem Mot­to, “wir sind gekom­men um zu blei­ben”.  In den Anfän­gen von Pin­te­rest ver­tra­ten vie­le, teil­wei­se selbst­er­nann­te Exper­ten, die Mei­nung, dass Pin­te­rest lang­wei­lig sei und die hohen Traf­fic­zah­len in sich zusam­men­bre­chen wür­den. Die zeit­li­che Ent­wick­lung hat bewie­sen, dass die­se Men­schen falsch damit lagen. Pin­te­rest ist stär­ker als jemals zuvor und wächst weiterhin.

Wenn Sie ein Geschäft betrei­ben, dass eines der fol­gen­den Merk­ma­le auf­weist, dann soll­ten Sie bei Pin­te­rest dabei sein:

  • Ver­kauf von phy­si­schen Produkten
  • ein­zig­ar­ti­ges Alleinstellungsmerkmal
  • aus­ge­rich­tet auf die Ziel­grup­pe Frauen
  • aus­ge­rich­tet auf ein loka­les Publikum
  • End­ergeb­nis, wel­ches foto­gra­fiert wer­den kann (z.B. Fri­seur, neue Frisur)

Warum die meisten Gewerbetreibenden bei Pinterest scheitern

Die über­wie­gen­de Anzahl an Geschäfts­leu­ten, die sich bei Pin­te­rest ver­su­chen, emp­fin­den es sehr schwie­rig, den Zug in Bewe­gung zu set­zen. War­um? Weil sie nicht die Spra­che ihrer Kun­den sprechen.

Geschäfts­leu­te stel­len ein­fach ein paar Bil­der ihres Geschäf­tes, ihrer Pro­duk­te oder ihrer Kun­den bei Pin­te­rest ein. Obwohl sol­che Bil­der für sie (die Geschäfts­leu­te) sehr inter­es­sant sein mögen, sind sie es für die Pin­te­rest Benut­zer eher nicht. Um eine wirk­li­che Boden­haf­tung bei Pin­te­rest zu errei­chen, muss man einen Schritt wei­ter gehen.

Das ist der rich­ti­ge Weg, um Pin­te­rest für Ihr Busi­ness zu nutzen:

Erzählen Sie eine Geschichte, vom Anfang bis zum Ende

Gute Geschich­ten sind ein sehr gutes Mit­tel, um Men­schen anzu­zie­hen. Wenn Sie bei­spiels­wei­se ein Her­stel­ler von Sport­schu­hen sind, war­um erzäh­len Sie nicht die Sto­ry eines Mara­thon­lau­fes (in Bil­dern)? Foi­gen Sie einem der Läu­fer, wenn er oder sie trai­niert. Schie­ßen Sie Fotos von ihm, wenn er oder sie mit einem Spon­so­ren spricht. Erstel­len Sie ein Foto, wenn der Läu­fer sei­ne Lauf­schu­he (ihre Mar­ke!) anzieht. Zei­gen Sie, wie sich der Läu­fer auf ein Ren­nen vor­be­rei­tet. Zei­gen Sie, wie er oder sie das Ren­nen absol­viert. Zei­gen Sie, wie der Läu­fer das Ziel­band erreicht.

Die Men­schen lie­ben Geschich­ten. Und sie lie­ben es auch, “hin­ter die Kulis­sen” zu bli­cken. Die­se Vor­ge­hens­wei­se ist auf jeden Fall inter­es­san­ter, als ledig­lich ein Paar Bil­der von Schu­hen zu zeigen.

Zeigen Sie Bilder der Vorteile, die durch Ihr Produkt entstehen

Wenn Sie bei­spiels­wei­se ein Mit­tel zum Abneh­men ver­kau­fen, zei­gen Sie Bil­der von Leu­ten, die es mit Ihrem Mit­tel schon geschafft haben. Ver­an­schau­li­chen Sie in Bil­dern deren Vor­ge­hens­wei­se und deren Mahl­zei­ten. Wenn z.B. Dampf­rei­ni­ger ihr Geschäft sind, zei­gen Sie Bil­der von gut gestyl­ten, makel­lo­sen Wohnzimmern.

Zei­gen Sie das End­ergeb­nis, wel­ches sich durch den Kauf Ihrer Pro­duk­te oder Leis­tun­gen ein­stellt. Fokus­sie­ren Sie nicht dar­auf, aus­schließ­lich eini­ge Wer­be­bil­der zu zei­gen. Geben Sie die­sen Men­schen mehr als Wer­be­bil­der, erfül­len Sie ihnen einen Traum, zumin­dest gedanklich.

Erstellen Sie visuelle “So-wird-es-gemacht-Anleitungen”

Wenn Sie bei­spiels­wei­se ein japa­ni­sches Restau­rent sind, machen Sie ein Bild von einem Sushi-Gericht, wel­ches die Leu­te wirk­lich ver­blüfft, erstaunt oder sogar begeis­tert. Dann stel­len sie in Bil­dern dar, wie jeder ein sol­ches Gericht zau­bern kann, Schritt-für-Schritt. Wenn Sie ein Per­so­nal­trai­ner sind, zei­gen Sie den Men­schen bei­spiels­wei­se, wie ordent­lich geturn­te Lie­ge­stüt­ze aus­se­hen, Bild für Bild, Posi­ti­on für Position.

Ver­se­hen Sie also ihre Fotos mit einem ech­ten Nut­zen für den Betrach­ter. Die­ser Nut­zen ist schließ­lich der Grund, war­um Men­schen ihre Bil­der mit ande­ren tei­len und kommentieren.

Ihr Fokus soll­te auf dem lie­gen, was Ihre Ziel­grup­pe inter­es­siert und braucht, nicht dar­auf, ihr Geschäft oder ihre Pro­duk­te anzupreisen.

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