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Wer ist meine Zielgruppe?

Sind Sie sich eigent­lich dar­über im Kla­ren, wer zu Ihrer Ziel­grup­pe gehört, wie Ihre Ziel­grup­pe aus­sieht? Man­geln­der Erfolg kann auch die Ursa­che haben, dass man von sei­ner Ziel­grup­pe kei­ne oder eine zu unge­naue Vor­stel­lung hat.

Wenn Sie nur eine unge­naue oder gar kei­ne Vor­stel­lung von Ihrer Ziel­grup­pe haben, dann haben Sie auch kei­ner­lei Anhalts­punk­te, wel­che Art von Köder Sie an Ihre Angel hän­gen sol­len, sprich wie Sie Ihre Web­site auf­bau­en sol­len. Fol­ge wird sein, dass Sie nicht gefun­den wer­den von denen, die viel­leicht drin­gend Ihr Pro­dukt oder Ihre Dienst­leis­tung benö­ti­gen, aber der Mei­nung sind, dass Ihr Ange­bot zu unge­nau ist und daher wei­ter auf die Suche gehen.

Je schärfer Sie Ihre Zielgruppe umreissen können, desto größer wird Ihr Erfolg sein.

Wenn Sie dage­gen ver­su­chen, es vie­len Recht zu machen, dann wer­den Sie sich ver­zet­teln. Je genau­er Sie Ihre Ziel­grup­pe defi­nie­ren, des­to spe­zi­el­ler wird auch Ihr Ange­bot an die­se sein und des­to grö­ßer wird deren Inter­es­se sein, weil im Ide­al­fall nie­mand sonst ein der­art pas­sen­des Ange­bot bereit hält.

Umrei­ßen Sie nun Ihre poten­ti­el­len Kun­den. Fan­gen Sie damit an, indem Sie sich einen Ide­al­kun­den vor­stel­len. Beschrei­ben Sie diesen.

  • Wer ist das?
  • Was macht er?
  • Wie sieht sei­ne familä­re Situa­ti­on aus?
  • Was hat er für Hobbys?
  • Was für ein Auto fährt er?
  • Wel­che Beson­der­hei­ten hat er?
  • Wie ist er “gestrickt”, sicher­heits­ori­en­tiert, recht­ha­be­risch, lau­nisch, wit­zig, etc.
  • Was sind sei­ne größ­ten Ängste?

Wenn Sie bereits Kun­den haben, dann suchen Sie sich aus die­sen Ihren Lieb­lings­kun­den her­aus. War­um ist das Ihr Lieblingskunde?

Wenn Sie sich erst ein­mal eine genaue Vor­stel­lung von Ihrem Ide­al­kun­den geschaf­fen haben, dann wis­sen Sie jetzt auch, wer theo­re­tisch Ihre Ziel­grup­pe ist. Näm­lich eine Viel­zahl von Men­schen, die Ihrem Ide­al­kun­den mög­lichst nahe kommen.

Die­se Grup­pe muss aller­dings noch fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen erfüllen:

  • Sie müs­sen alle in etwa das glei­che Pro­blem oder Inter­es­se haben (bei mir z.B. “im Inter­net gefun­den werden”)
  • Sie sind aktiv auf der Suche nach der Lösung Ihres Pro­blems (i.d.R. durch Recher­che im Internet)
  • Ihr Ange­bot löst genau das Pro­blem oder befrie­digt genau das Inter­es­se die­ser Menschen

Sie las­sen also die Viel­zahl von mög­li­chen Ide­al­kun­den durch die­sen Trich­ter lau­fen. Am Ende kom­men die Men­schen her­aus, die ide­al zu Ihnen pas­sen bzw. für die Sie der idea­le Pro­blem­lö­ser sein können.

Erst jetzt kön­nen Sie dar­an gehen, Ihr Inter­net­an­ge­bot, sprich Ihre Web­site auf­zu­set­zen. Denn jetzt wis­sen Sie ganz genau, wer Ihre Ziel­grup­pe ist. Vie­le machen lei­der den Feh­ler, zunächst eine Inter­net­prä­senz zu erstel­len und dann auf die Kun­den­su­che zu gehen.

Genau­so funk­tio­niert das moder­ne Inter­net­mar­ke­ting aber nicht! Nicht Sie suchen nach mög­li­chen Kun­den, son­dern die Kun­den suchen nach dem pas­sen­den Pro­blem­lö­ser.  Sie suchen nicht mehr, son­dern las­sen sich finden.

Bit­te lesen Sie in die­sem Zusam­men­hang auch fol­gen­den Artikel:

http://tinyurl.com/29qojeb

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