Bleiben Sie am Ball!

Immer wenn hier etwas Neues berichtet wird, sind Sie einer der ersten, der davon erfährt. Selbstverständlich ist dieser Service für Sie kostenlos und verpflichtet Sie auch sonst zu garnichts. Wenn Sie den Service einmal nicht mehr nutzen möchten, können Sie sich ganz einfach abmelden.

Pfeile Gif

Ein kleines Dankeschön!

Ich hasse SPAM genauso wie Sie. Ihre E-Mail-Adresse wird von mir niemals wissentlich an Dritte weiter gegeben. Darauf können Sie sich verlassen!

Nutzung von Zahlungsverfahren

Bildnachweis: © Mediamodifier - Pixabay

Zahlungsabwicklung wird zunehmend zu einem Erfolgsfaktor

Der Online­han­del boomt auch wei­ter­hin. Immer mehr Deut­sche kau­fen ihre Waren online, also in einem Shop im Inter­net. Bei die­ser Art der Geschäfts­ab­wick­lung spielt unter ande­rem das The­ma Zah­lungs­ab­wick­lung eine gro­ße Rol­le. Im klas­si­schen Ein­zel­han­del ist die Vor­ge­hens­wei­se ein­deu­tig. Ware gegen Bar­geld oder Kar­ten­geld.

Im Online­han­del gibt es jedoch weit mehr Mög­lich­kei­ten, die bestell­te Ware zu bezah­len und bei­de Betei­lig­ten, Online­shop­be­trei­ber und Online­shop­kun­de müs­sen sich mit die­sem The­ma zwangs­läu­fig aus­ein­an­der set­zen.

Der Betrei­ber eines Online­shops möch­te natür­lich sein Geld so schnell wie mög­lich erhal­ten, am liebs­ten noch bevor er die Ware ver­sen­det. Der Online­shop­kun­de hat dage­gen ganz ande­re Prä­mis­sen. Er oder sie möch­te das Geld erst dann bezah­len, wenn die Ware ange­kom­men und geprüft wor­den ist. Zu oft hat man schon von Abzo­ckern gehört und gele­sen, die sich per Vor­kas­se am Geld­beu­tel des Kun­den bedie­nen, die bestell­te Ware aber im schlimms­ten Fall gar nicht lie­fern.

Inter­es­san­ter­wei­se ist die Zah­lung per Vor­kas­se jedoch bei den Ver­brau­chern durch­aus beliebt und ran­giert laut einer sta­tis­ti­schen Erhe­bung von ibi Rese­arch auf Platz 3, wie die fol­gen­de Gra­fik zeigt. Doch die­se Zah­lung­me­tho­de wird von den Kun­den nur akzep­tiert, wenn gro­ßes Ver­trau­en zu dem Online­shop besteht und kei­ner­lei Zwei­fel hin­sicht­lich der kor­rek­ten Abwick­lung auf­tau­chen. Para­de­bei­spie­le dafür sind in Deutsch­land Ebay und Ama­zon.

zahlungsverfahren

Klei­ne­re Online-Shops genies­sen in der Regel kei­nen so gro­ßen Verr­trau­ens­vor­schuß bei den Kun­den. Ama­zon hat die­ses erkannt und bie­tet Online­shop­be­trei­bern mitt­ler­wei­le sogar an, die Zah­lung­ab­wick­lung kom­plett über Ama­zon lau­fen zu las­sen.

Die Tat­sa­che, dass Paypal in die­ser Gra­fik auf Platz 1 steht, liegt wohl in ers­ter Linie an der Mut­ter­ge­sell­schaft Ebay, die die Bezahl­toch­ter Paypal mitt­ler­wei­le per­fekt in den Bestell­vor­gang und die Zah­lungs­ab­wick­lung per Vor­kas­se inte­griert hat und zusam­men mit Ama­zon auf über 50 Pro­zent Markt­an­teil in Deutsch­land kommt. Das bedeu­tet schlicht und ergrei­fend, dass jeder 2. Online­ein­kauf bei Ebay oder Ama­zon erfolgt.

Die Gra­fik zeigt aller­dings auch, dass die Zah­lung per Rech­nung bei den Kun­den ganz hoch im Kurs steht. Da wir in einer Über­fluss­ge­sell­schaft leben, in der ein stän­di­ger Ver­drän­gungs­wett­be­werb statt­fin­det, hat letzt­end­lich der Kun­de auf lan­ge Sicht die bes­se­ren Kar­ten, sei­ne Zah­lungs­wün­sche und die tech­ni­sche Abwick­lung zu bestim­men. Schließ­lich gibt es für eine Digi­tal­ka­me­ra zum Bei­spiel nicht nur einen Online­shop, son­dern eine Viel­zahl und der nächs­te Anbie­ter ist immer nur weni­ge Maus­klicks ent­fernt. Schnell ist dann der Bestell­vor­gang abge­bro­chen, wenn nicht die prä­fe­rier­ten Zah­lungs­ar­ten ange­bo­ten wer­den und der Kun­de wech­selt zu einem ande­ren Shop.

Auf die Zahlungsart “per Rechnung” kann kein Onlinehändler mehr verzichten

Der Online­händ­ler wird also nicht dar­um her­um­kom­men, die Zah­lung­ab­wick­lungs­ar­ten ein­zu­füh­ren, die der Kun­de wünscht.

Befragt man die Kun­den, stellt sich schnell her­aus, das die Zah­lung per Rech­nung die belieb­tes­te Zah­lungs­ab­wick­lung ist. Dabei wird dem Käu­fer die Ware zusam­men mit der Rech­nung zuge­schickt, wel­che er dann inner­halb einer bestimm­ten Frist zu beglei­chen hat. Für den Kun­den ist die Zah­lungs­art bequem, sicher und ohne Risi­ko, wes­halb sie sich auch durch eine sehr hohe Kun­den­ak­zep­tanz aus­zeich­net (90,1 % bewer­te­ten die Rech­nung mit „gut“ bis „sehr gut“ ). Aus Ver­brau­cher­sicht ist die Rech­nung somit das meist­ge­nutz­te Zah­lungs­ver­fah­ren im Online-Han­del.

Befragt man dage­gen die Händ­ler, ran­giert das The­ma “Zah­lung per Rech­nung” nur auf den hin­te­ren Plät­zen. Zu groß ist das Zah­lungs­aus­fall­ri­si­ko bei die­ser Bezahl­me­tho­de. Aber nicht nur der tota­le Aus­fall einer For­de­rung droht, son­dern auch der schlep­pen­de Zah­lungs­ver­lauf, der in der Regel noch durch ein oder zwei Mah­nun­gen, deren Erstel­lung wie­der­um viel Geld kos­tet, ange­trie­ben wer­den muss. Eine aktu­el­le Stu­die zeigt, dass 56 Pro­zent aller Online-Händ­ler, die ihren Kun­den den Ein­kauf auf Rech­nung anbie­ten, in mehr als 3 Pro­zent der Fäl­le Unre­gel­mä­ßig­kei­ten im Zah­lungs­ver­hal­ten fest­stel­len. 27 Pro­zent kla­gen über Zah­lungs­stö­run­gen in 1 bis 3 Pro­zent der Fäl­le und nur 17 Pro­zent der befrag­ten Händ­ler lei­den zu weni­ger als 1 Pro­zent unter einer schlech­ten Zah­lungs­mo­ral.

Ein klas­si­sches Dilem­ma also. Der eine will es, der ande­re mög­lichst nicht, was wie­der­um ers­te­rer nicht hono­riert. Doch es gibt einen Aus­weg, wel­cher sowohl die Wün­sche der Kun­den als auch die Wün­sche der Online­händ­ler berück­sich­tigt und den best­mög­li­chen Kom­pro­miss fin­det.

Daten, Fakten und Hintergründe

In sei­ner aktu­el­len Aus­ga­be (Nr. 118, August 2013) beschäf­tigt sich das bekann­te Online-Maga­zin Internethandel.de aus­führ­lich mit dem The­ma Rech­nungs­kauf im Online-Han­del und deren Redak­teu­re kom­men nach detail­lier­ter Ana­ly­se zu der Erkennt­nis, dass das Zah­lungs­ver­fah­ren per Rech­nung „nur dann sinn­voll und wirt­schaft­lich ein­ge­führt wer­den kann, wenn der Händ­ler über ein durch­dach­tes und kon­se­quen­tes Risi­ko­ma­nage­ment ver­fügt”.

Der Chef­re­dak­teur Mario Gün­ther meint dazu: „Von unse­ren Lesern wis­sen wir, dass das The­ma Rech­nungs­kauf gera­de die klei­nen und mitt­le­ren Online-Händ­ler schwer beschäf­tigt. Die Shop-Betrei­ber sind hier rat­los. Einer­seits wol­len sie ihren Kun­den einen extrem guten Ser­vice bie­ten und dazu gehört nun ein­mal auch die Mög­lich­keit, gegen offe­ne Rech­nung ein­zu­kau­fen. Ande­rer­seits fürch­ten sie sich vor hor­ren­den Zah­lungs­aus­fäl­len, die ihr gan­zes Geschäfts­mo­dell zer­stö­ren kön­nen. Gemein­sam mit mei­nem Team habe ich mich inten­siv mit die­ser Pro­ble­ma­tik beschäf­tigt. Das Ergeb­nis unse­rer Nach­for­schun­gen und Recher­chen ist eine umfang­rei­che Titel­sto­ry, in der wir Online-Händ­lern Mög­lich­kei­ten und Metho­den auf­zei­gen, mit denen sie den Rech­nungs­kauf zu 100 Pro­zent absi­chern kön­nen. Wir sind ganz sicher, dass unse­re Infor­ma­tio­nen, Hin­wei­se und Rat­schlä­ge dazu füh­ren wer­den, dass sich deut­lich mehr Shop-Betrei­ber als bis­her dafür ent­schei­den wer­den, die­ses kun­den­freund­li­che Zah­lungs­ver­fah­ren ein­zu­füh­ren.“

Ein kla­res Sta­te­mant und Grund genug, sich mit der aktu­el­len Titel­sto­ry von Internethandel.de ein­mal etwas aus­führ­li­cher zu beschäf­ti­gen.

In der fast 20 DIN A4 Sei­ten star­ken Titel­sto­ry “So bie­ten Sie Rech­nungs­kauf ohne Zah­lungs­aus­fäl­le an”, wird der Rech­nungs­kauf von den Redak­teu­ren zunächst genau ana­ly­siert und zwar sowohl aus Sicht des Online­händ­lers als auch aus Sicht des Kun­den. Durch Aus­wer­tung vie­ler aktu­el­ler Stu­di­en, Unter­su­chun­gen, Daten und Fak­ten wird dem inter­es­sier­ten Online-Händ­ler genau dar­ge­stellt, wie sich sein Busi­ness durch Ein­füh­rung des Rech­nungs­kau­fes posi­tiv ver­än­dern kann.

Nicht nur die kon­kre­ten Vor­tei­le, son­dern auch die Nach­tei­le und Risi­ken, die der Rech­nungs­kauf für Online-Händ­ler mit sich bringt, wer­den genau unter­sucht und beschrie­ben. Das Maga­zin kommt schließ­lich zu dem Fazit, dass ein voll­kom­me­ner Ver­zicht auf die­se Zah­lungs­me­tho­de die schlech­tes­te Lösung dar­stellt. Viel­mehr sol­le der Händ­ler den Rech­nungs­kauf über einen exter­nen, dar­auf spe­zi­al­sier­ten Dienst­leis­ter abwi­ckeln. Dadurch kommt es laut internethandel.de sogar zu einer Stei­ge­rung der Con­ver­si­on-Rate, des durch­schnitt­li­chen Waren­korb­wer­tes und des Umsat­zes.

Internethandel.de stellt ins­ge­samt 10 Zah­lungs­an­bie­ter bzw. Zah­lungs­ab­wick­ler mit vie­len Details zu ihren jewei­li­gen Leis­tun­gen, Schwer­punk­ten, Kon­di­tio­nen, Kos­ten und Schwä­chen vor. Unter der Zwi­schen­über­schrift „Dar­auf soll­ten Sie ach­ten” nennt das Maga­zin schließ­lich die wich­tigs­ten Prüf-Merk­ma­le, die es dem Online-Händ­ler erlau­ben, eine Bewer­tung des jewei­li­gen Anbie­ters vor­zu­neh­men. Ein hal­bes Dut­zend wei­te­rer Pro­fi­tipps run­den das Bild ab und geben dem Online­händ­ler ins­ge­samt aus­rei­chend Know-How an die Hand um schließ­lich die Ent­schei­dung tref­fen zu kön­nen, Rechungs­kauf ja oder nein.

Das Fazit des Fach­ma­ga­zins, nach genau­er Abwä­gung aller Pro’s und Contra’s lau­tet: Rech­nungs­kauf ja, aber nur in Ver­bin­dung mit einem opti­ma­len Sicher­heits­kon­zept.

Doch es ist nicht nur der Rech­nungs­kauf, son­dern viel­mehr ein opti­ma­ler, auf die jewei­li­ge Ziel­grup­pe zuge­schnit­te­ner Mix aus ver­schie­de­nen Bezahl­me­tho­den, die den Erfolg eines Online­shops aus­ma­chen. Dabei gilt imer noch die alte Regel, dass der Umsatz umso grö­ßer aus­fällt, je mehr Zah­lungs­ar­ten ange­bo­ten wer­den. Somit hat mitt­ler­wei­le die Gestal­tung des Bezahl­pro­zes­ses im Inter­net einen wesent­li­chen Ein­fluss auf den Unter­neh­mens­er­folg und ist zu einem ech­ten Erfolgs­fak­tor im Online­han­del gewor­den.

Link zu die­sem Arti­kel: kos­ten­lo­se Lese­pro­be der aktu­el­len Aus­ga­be von Internethandel.de

Inter­es­san­tes Video:

Print Friendly