Vermeiden Sie unbedingt diese 7 häufigsten Adwords Fehler

Goog­le Adwor­ds ist wahr­schein­lich die größ­te Geld­ver­nich­tungs­ma­schi­ne, die die Welt je gese­hen hat. Oder anders aus­ge­drückt, eine Geld-Trans­fer-Maschi­ne, raus aus Ihren Taschen, rein in die Taschen von Goog­le.

Wenn Sie es aber rich­tig ange­hen und die typi­schen Anfän­ger­feh­ler ver­mei­den, dann kann die­ses Adwor­ds­pro­gramm Ihre Wer­bung und Ihren Umsatz in ganz neue Dimen­sio­nen kata­pul­tie­ren.

Bevor Sie jedoch star­ten, ver­mei­den Sie bit­te die­se Feh­ler:

1. Wild durcheinander gewürfelte Anzeigengruppen und Kampagnen

Zuge­ge­ben, wer sich zum ers­ten Mal mit sei­nem frisch ange­leg­ten Adwor­ds­kon­to befasst und vor Fei­er­abend noch schnell die ers­te Kam­pa­gne star­ten will, der kommt schon mal leicht ins Schwim­men bei der Viel­zahl der mög­li­chen Optio­nen. Ergeb­nis ist dann oft­mals ein Durch­ein­an­der von Anzei­gen­grup­pen, Kam­pa­gnen und Key­wor­ds, die alle in kei­nem sinn­vol­len Zusam­men­hang ste­hen.

Abhil­fe: Machen Sie sich vor Start Ihrer ers­ten Kam­pa­gne ver­traut mit den Begrif­fen, die Goog­le ver­wen­det und vor allen Din­gen, was Goog­le dar­un­ter ver­steht.

2. Räumlich viel zu groß gefasste Kampagnen

Den Feh­ler macht fast jeder Anfän­ger und Goog­le lacht sich wahr­schein­lich tot dar­über, bringt er doch ordent­lich Geld in die Kas­sen. Ange­nom­men, Sie sind Händ­ler oder Dienst­leis­ter in Köln. Was nützt es Ihnen, wenn Ihre Anzei­ge in Ber­lin oder Ham­burg geschal­tet wird? Rich­tig! Gar nichts.

Bre­chen Sie Ihre Anz­ei­gen­schal­tung daher auf Ihre Regi­on oder Stadt her­un­ter, es sei denn, Sie sind zum Bei­spiel Ver­sand­händ­ler und belie­fern ganz Deutsch­land oder viel­leicht sogar die gan­ze Welt.

Abhil­fe: In den Ein­stel­lun­gen alle Län­der, Regio­nen und Städ­te aus­schlie­ßen, die kei­nen Sinn machen

3. Schaltungen erfolgen auch im Content-Netzwerk von Google

Als Anfän­ger soll­ten Sie Ihre Anzei­gen aus­schließ­lich in den Such­ergeb­nis­sei­ten von Goog­le selbst erschei­nen las­sen und nicht auf Sei­ten des Con­tent-Netz­wer­kes. Unter Con­tent-Netz­werk ver­steht Goog­le die Web­sites, die auf ihren Sei­ten auch Adwor­ds-Anzei­gen ein­blen­den, im Rah­men des Goog­le Adsen­se Pro­gram­mes.

Abhil­fe: Stel­len Sie Ihre Adwor­ds-Anzei­gen so ein, dass Ihre Anzei­gen aus­schließ­lich in Goog­le selbst ange­zeigt wer­den und nicht im Con­tent-Netz­werk

4. Es wird nur eine Anzeige pro Anzeigengruppe geschaltet

Ein Kar­di­nal­feh­ler schlecht­hin. Wie wol­len Sie im Lau­fe der Zeit bes­ser wer­den, wenn Sie nur eine Anzei­ge erstel­len. Sie haben kei­ner­lei Ver­gleichs­mög­lich­keit.

Abhil­fe: Immer 2 Anzei­gen schal­ten pro Anzei­gen­grup­pe. Nach zwei Wochen die Zah­len kon­trol­lie­ren und die schlech­te­re Anzei­ge rauss­schmeis­sen. Eine neue 2. Anzei­ge erstel­len und ins Ren­nen gegen die bis­he­ri­ge Num­mer 1 schi­cken. Nach 2 Wochen wie­der­um kon­trol­lie­ren usw. usw. Immer die bes­se­re Anzei­ge über­lebt! Dadurch opti­mie­ren Sie Ihre Anzei­gen lau­fend.

5. Der klickende User wird auf die Startseite der Website geleitet

Für die spe­zi­el­len Begrif­fe oder Begriffs­kom­bi­na­tio­nen, die Sie mit Adwor­ds bewer­ben und die den User ani­mie­ren, auf Ihre Anzei­ge zu kli­cken müs­sen Sie unbe­dingt auch spe­zi­el­le Lan­ding­pa­ges (Lan­de­sei­ten) erstel­len. Wenn Sie den User nur auf Ihre Start­sei­te lei­ten und es dann ihm über­las­sen, sich auf Ihrer Web­site durch­zu­han­geln, dann ist eine hohe Abbruch­ra­te vor­pro­gram­miert.

Abhil­fe: Die Sei­te, auf der der User lan­det, wenn er auf Ihre Anzei­ge klickt, muss ganz genau zu der Anzei­ge pas­sen. Zu die­sem Zweck erstellt man soge­nann­te Lan­ding­pa­ges, die nur aus einer ein­zi­gen Sei­te bestehen und dem User direkt ein posi­ti­ves Feed­back geben, dass er hier rich­tig ist.

6. Die voreingestellte Keyword-Option “weitgehend passend” wird anstandslos übernommen

Hört sich ja auch ganz gut an, nicht wahr? Weit­ge­hend pas­send, dass passt schon, denkt sich der Anfän­ger. Goog­le aber will Ihnen mit die­ser Vor­ein­stel­lung das Geld aus der Tasche zie­hen, ohne dass Sie einen ent­spre­chen­den Gegen­wert erhal­ten.

Ein Bei­spiel: Sie betrei­ben eine Musik­schu­le in Köln und buchen den Begriff Musik­schu­le Köln mit der Vor­ein­stel­lung “weit­ge­hend pas­send”. Dann kann es Ihnen pas­sie­ren, dass Ihre Anzei­ge auch dann erscheint, wenn jemand “Musik­schu­le Ham­burg” ein­gibt. Klickt dann tat­säch­lich ein Ham­bur­ger auf Ihre Anzei­ge, weil er viel­leicht frü­her mal in Köln gewohnt hat, dann ver­lie­ren Sie Geld, denn zum Musik­un­ter­richt wird er bestimmt nicht von Ham­burg nach Köln rei­sen.

Abhil­fe: Benut­zen Sie bes­ser die Opti­on “genau pas­send” in den ent­spre­chen­den Ein­stel­lun­gen

7. Es werden keine ausschließenden Keywords festgelegt

Ein her­ber Feh­ler, der wahr­schein­lich Mil­lio­nen pro Jahr ver­brennt. Sie legen zwar die Key­wor­ds fest, unter denen Sie gefun­den wer­den wol­len, aber Sie defi­nie­ren kei­ne Key­wor­ds, unter denen Sie auf kei­nen Fall gef­und­ne wer­den wol­len.

Bei­spiel: Sie sind wie­der der Musik­schul­in­ha­ber in Köln. Sie erstel­len eine Anzei­ge “Gitar­ren­un­ter­richt” und buchen dafür die Begriffs­kom­bi­na­ti­on “Gitar­re ler­nen Köln”. Imn Kom­bi­na­ti­on mit dem Feh­ler Nr. 6, erscheint Ihre Anzei­ge auch dann, wenn jemand ein­gibt “Gitar­ren­un­ter­richt Köln kos­ten­los”. Ein typi­scher “typi­scher Geiz-ist-geil-Kan­di­dat, der mit Sicher­heit nicht zu Ihrem zah­len­den Kun­den wird. Klickt der aber auf Ihre Anzei­ge, kos­tet Sie das Geld!

Abhil­fe: Ent­we­der die Opti­on “genau pas­send” ein­stel­len oder mit aus­schlie­ßen­den Begrif­fen arbei­ten. Machen Sie sich vor­her klar, unter wel­chen Begrif­fen Sie auf gar kei­nen Fall gefun­den wer­den wol­len.

Wenn Sie die­se 7 Kar­di­nal­feh­ler ver­mei­den, dann wer­den Ihre Anzei­gen auch bes­ser lau­fen und Sie sind dann kein blu­ti­ger Anfän­ger mehr. Den­ken Sie dar­an, es ist noch kein Meis­ter vom Him­mel gefal­len. Und wer sich heu­te Exper­te für Goog­le Adwor­ds nennt, der hat auch mal ganz klein ange­fan­gen.

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Horst Graebner
 

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