Was Reiche Ihren Kindern beibringen

Was Reiche Ihren Kindern beibringen

Was Rei­che Ihre Kin­dern bei­brin­gen. Ein The­ma, wel­ches mich schon seit län­ge­rer Zeit fas­zi­niert.

Mei­ne eige­ne Kind­heit war ab einem bestimm­ten Zeit­punkt eine ein­zi­ge Kata­stro­phe. Geld war stets knapp. Ent­spre­chend die Fol­gen für uns Kin­der. Kin­der kön­nen es sich lei­der nicht aus­su­chen, in wel­ches Eltern­haus sie gebo­ren wer­den.

Heu­te, im Erwach­se­nen­al­ter fra­ge ich mich, wel­che dau­er­haf­ten, nega­ti­ven Prä­gun­gen ich damals als Kind qua­si unge­fragt erhal­ten habe und wie ich die wie­der los­wer­den kann. Es geht dabei im die [thrive_highlight highlight=‘default’ text=‘light’]in unse­rem Unter­be­wusst­sein ver­an­ker­ten Glaubenssätze[/thrive_highlight], die haupt­säch­lich im Kin­des­al­ter erwor­ben wur­den, aber unser gan­zes Leben prä­gen und bestim­men.

Ich weiß inzwi­schen, dass Erfolg und Miss­er­folg stets im Kopf begin­nen.

ALLES BEGINNT IN DEN GRAU­EN ZEL­LEN ZWI­SCHEN IHREN BEI­DEN OHREN!

9 Dinge, die ich als Kind nicht gelernt habe, weder von meinen Eltern noch in der Schule

Es gibt aus mei­ner heu­ti­gen Sicht eini­ge Din­ge, die ich als Kind eben nicht von mei­nen Eltern gelernt habe, auch spä­ter in der Schu­le nicht.

  • Geld ist grund­sätz­lich gut. Geld schafft Hand­lung­spiel­räu­me, ermög­licht ver­schie­dens­te Optio­nen. Ohne Geld hat man fast gar kei­ne Mög­lich­kei­ten, man lebt fremd­be­stimmt.
  • Ein regel­mä­ßi­ges Ein­kom­men ist durch nichts zu erset­zen. Dazu ein Bei­spiel: Das Office-Paket von Micro­soft® konn­te man frü­her für etli­che hun­dert Euro erwer­ben. Eine ein­ma­li­ge Zah­lung an Micro­soft® also. Heu­te kön­nen Sie das glei­che Paket für gera­de ein­mal 7 Euro pro Monat erhal­ten. Lau­fen­de wie­der­keh­ren­de Zah­lun­gen an Micro­soft®. Micro­soft® puscht die­ses Miet­mo­dell sehr stark und zeigt damit, dass es dem Unter­neh­men lie­ber ist, monat­lich regel­mä­ßig 7 Euro zu erhal­ten, als eine wesent­lich höhe­re Zah­lung nur ein­mal. War­um wohl, fra­ge ich Sie. Die­ses Miet­mo­dell fin­det man übri­gens immer öfter.
  • scheues Reh
    Bild­nach­weis: © smar­ko – Pixabay

    Geld ist wie ein scheu­es Reh. Wenn man plan­los dem Geld (dem Reh) hin­ter­her rennt, dann wird es sich immer wie­der vor uns ver­ber­gen. “Das Kapi­tal ist ein scheu­es Reh” – die­ser Satz stammt von kei­nem Invest­ment­ban­ker, son­dern von Karl Marx höchst­per­sön­lich. Marx brach­te damit zum Aus­druck, dass Unter­neh­men und Inves­to­ren inner­halb kur­zer Zeit ihr Kapi­tal aus Staa­ten abzie­hen, in denen die Steu­ern erhöht wer­den.” [Zitat aus Zeit Online]

  • Geld macht glück­lich. Aus mei­ner Sicht kann ich der Aus­sa­ge abso­lut zustim­men und ich glau­be den­je­ni­gen nicht, die sagen, “Geld macht nicht glück­lich”. Das sind in der Regel näm­lich immer Men­schen, die kein Geld haben, oder nur sehr wenig. Das ist genau­so mit den Dicken, die sagen, “oh ich füh­le mich so wohl in mei­nem Kör­per, ich möch­te nichts ändern”. Voll­kom­me­ner Bull­shit! Wer jemals rich­tig dick war und dann schlank wur­de, der kennt den Unter­schied. Natür­lich macht Geld glück­lich! Bis zu einem gewis­sen Punkt, der bei jedem unter­schied­lich ist. Im Umkehr­schluss bedeu­tet das “kein Geld zu haben macht unglück­lich”.
  • DAX-Rendite der letzten 50 Jahre
    Bild­nach­weis: © Deut­sches Akti­en­in­sti­tut

    Geld regel­mä­ßig zu sparen/investieren führt durch den Zin­ses­zins­ef­fekt auf län­ge­re Dau­er zu einem enor­men Kapi­tal. Das mag in unse­rer heu­ti­gen, nahe­zu zins­lo­sen Zeit nicht mehr stim­men, aber es kom­men auch wie­der ande­re Zei­ten mit höhe­ren Zin­sen. Auf lan­ge Sicht gese­hen, gilt die Aus­sa­ge aber trotz­dem und es gibt ja durch­aus auch ande­re Mög­lich­kei­ten als sein Geld auf ein Spar­buch zu legen. Den­ken Sie zum Bei­spiel an Akti­en.
    Wer vor 50 Jah­ren in den DAX inves­tier­te, erhielt eine durch­schnitt­li­che jähr­li­che Ren­di­te von 8,3 %. Über 30 Jah­re hin­weg sind es sogar 9,1%. Wenn Sie bei­spiels­wei­se vor 35 Jah­ren (1983) damit ange­fan­gen hät­ten, jeden Monat 30 Euro regel­mä­ßig zu inves­tie­ren, in den deut­schen DAX, 25 Jah­re lang bis 2008 und dann das Geld noch wei­te­re 10 Jah­re nicht ange­rührt hät­ten, dann wür­den Sie heu­te im Jah­re 2018 über ein Kapi­tal von rund 80 000 Euro ver­fü­gen. Genug Geld, um den einen oder ande­ren Traum zu erfül­len. Die Fra­ge ist, wären sie dazu in der Lage gewe­sen? Mit ziem­li­cher Sicher­heit. Sie hät­ten es nur durch­zie­hen müs­sen. Selbst ein­ge­zahlt hät­ten Sie über die­sen Zeit­raum übri­gens gera­de ein­mal 9 000 Euro! Ich habe das übri­gens auch nicht durch­ge­zo­gen, weil ich es nicht gelernt habe und ärge­re mich heu­te fast jeden Tag dar­über.

  • Erfolg ist nicht unbe­dingt abhän­gig von einer guten Schulbildung/Ausbildung. Im Nor­mal­fall gibt es sicher­lich eine hohe Kor­re­la­ti­on zwi­schen beruf­li­chem Erfolg und einer guten Schul- und Aus­bil­dung. Doch ich bin der Mei­nung, dass es eher auf die jewei­li­ge Per­sön­lich­keit und die soge­nann­ten Softs­kills ankommt, als da wären: die wich­tigs­ten Soft Skills als Lis­te.
  • Man ist selbst­ver­ant­wort­lich für sein Leben. Vie­le Men­schen nei­gen dazu, die Schuld für eige­nes Ver­sa­gen immer bei ande­ren Men­schen oder ande­ren Umstän­den zu suchen. Die gie­ri­gen Unter­neh­mer, die blö­den Poli­ti­ker, das schlech­te Wet­ter, die schlech­te Aus­bil­dung, die Aus­län­der sind Schuld am eige­nen Ver­sa­gen. Das ist ja so ein­fach und den­noch total falsch. Sie sind immer selbst schuld an etwas, was Ihnen nicht passt. Sie waren es, der eine bestimm­te Ent­schei­dung getrof­fen hat, nie­mand anders.
  • Wer A sagt, muss auch B sagen. Gemeint ist damit, etwas bis zum Ende durch­zu­zie­hen, wenn man sich ein­mal dafür ent­schie­den und den ers­ten Schritt gemach hat. Es geht um das Durch­hal­te­ver­mö­gen. Den­ken Sie z.B. an Tho­mas Alva Edi­son, der als Erfin­der der Glüh­bir­ne gilt. Er war fel­sen­fest davon über­zeugt, letzt­end­lich eine markt­taug­li­che Glüh­bir­ne her­stel­len zu kön­nen. Auf dem Weg dahin hat er, wie die Quel­len berich­ten, rund 1 000 Ver­su­che gemacht, die zu kei­nem Erfolg führ­ten. Was wäre wohl gewe­sen, wenn er nach 500 Ver­su­chen auf­ge­hört hät­te?
    Ich per­sön­lich hal­te den Satz “wer A sagt, muss auch B sagen” für nicht grund­sätz­lich rich­tig. Wenn sich näm­lich her­aus­stellt, das ‘A’ Quatsch ist, dann macht es sicher­lich kei­nen Sinn, wei­ter­hin an ‘B’ fest­zu­hal­ten.
  • Erst geben, dann zurück­be­kom­men.  “Geben ist seli­ger denn neh­men”. So steht es schon in der Bibel. Doch es gibt lei­der vie­le Men­schen, die das nicht kapie­ren und lie­ber dau­ernd neh­men als geben. Der Erfolgs­coach Jür­gen Höl­ler schreibt dazu in sei­nem Blog, “Die­se Men­schen leben nach der Devi­se „Lie­ber Ofen wär­me mich – und dann bekommst du auch ein wenig Holz!“ Doch so funk­tio­niert das Spiel des Lebens ein­fach nicht. Jeder Bau­er weiß, dass er zuerst ein­mal Wei­zen säen muss, wenn er Wei­zen ern­ten möch­te”.

Video zum Thema

Buchempfehlungen

Letz­te Aktua­li­sie­rung am 20.04.2018 / Affi­lia­te Links / Bil­der von der Ama­zon Pro­duct Adver­ti­sing API

Der Alles­ver­käu­fer: Jeff Bezos und das Impe­ri­um von Ama­zon, plus E-Book insi­de (ePub, mobi oder pdf)
  • Brad Stone
  • Her­aus­ge­ber: Cam­pus Ver­lag
  • Auf­la­ge Nr. 1 (15.10.2013)
  • Gebun­de­ne Aus­ga­be: 399 Sei­ten

Letz­te Aktua­li­sie­rung am 20.04.2018 / Affi­lia­te Links / Bil­der von der Ama­zon Pro­duct Adver­ti­sing API

Über­flie­ger: War­um man­che Men­schen erfolg­reich sind – und ande­re nicht
  • Mal­colm Glad­well
  • Her­aus­ge­ber: Piper Taschen­buch
  • Taschen­buch: 272 Sei­ten

Letz­te Aktua­li­sie­rung am 20.04.2018 / Affi­lia­te Links / Bil­der von der Ama­zon Pro­duct Adver­ti­sing API

Neue Artikel per E-Mail!
Print Friendly, PDF & Email
(158 Mal auf­ge­ru­fen, 1 Auf­ru­fe heu­te)

Inhaltlich ähnliche Artikel

Neu­kun­den auto­ma­ti­siert gewin­nen Zuge­ge­ben, die Über­schrift klingt erst mal ziem­lich markt­schreie­risch und für man­che viel­leicht auch unse­ri­ös. Ein­fach nur auf’s Knöpf­chen drü­cken und...
Fund­sa­che der Woche: Sta­tis­ti­sche Zah­len Online­han... Der Online­han­del welt­weit boomt. Mit ihm die Logis­tik­un­ter­neh­men, die die­sen Waren­aus­tausch erst mög­lich machen. Eine neue Erfolgs­kom­po­nen­te ist hin­zu...
Sen­sa­tio­nel­le Link­samm­lung für Inter­net Mar­ke­ter Dan­ke Tobi­as Und wie­der­um kann ich nur auf die fol­gen­de Sei­te von Tobi­as Knoof ver­wei­sen, und zwar mit einem dicken “R.E.S.P.E.K.T”: http://www.di...
100 gol­de­ne Regeln für Online-Händ­ler In sei­ner aktu­el­len 100. Jubi­lä­ums­aus­ga­be stellt das nach eige­nen Anga­ben seit mehr als 8 Jah­ren erfolg­rei­che und mitt­ler­wei­le über 200 000 Leser zähl...